Tschernoby-Aktionswoche 2017

„Für eine Zukunft nach Tschernobyl und Fukushima“

Zum 31. Jahrestag der Tschernobyl-Katastrophe (26 April 1986).

Im Mittelpunkt unserer Aktionswoche vom 23. – 28. April 2017 standen Gespräche in Schulen mit Schülerinnen und Schülern der Atomkatastrophe von Tschernobyl. Valentina Daschkewitz aus Minsk und Juri Vatzkel aus Kiev haben uns als „Liquidatoren“ und Zeitzeugen der Tschernobyl-Katastrophe begleitet und unterstützt.  Vor allem, junge Menschen sollten erfahren, wie sich die Katastrophe von Tschernobyl auf das  Leben der Menschen in Belarus und der Ukraine ausgewirkt haben. In den Schulen sprachen wir mit den Schülern über die Auswirkungen der Katastrophe, die menschlichen Schicksale und die Radioaktivität, die heute noch die Menschen krank macht. Diese Aktionswoche war eine gemeinsame Aktion der Initiative Ibbenbüren „Den Kindern von Tschernobyl“, der Jugend- und Schulseelsorge Ibbenbüren und dem Internationalen Bildungs- und Begegnungswerk (IBB), Dortmund.

Sonntag, 23. April 2017: Eröffnung der Aktionswoche mit einem Gottesdienst in der Christuskirche in Ibbenbüren. Ein eindrucksvoller Gottesdienst mit Kerzenaktion für alle Opfer der Nuklearkatastrophen Tschernobyl und Fukushima. Grußwort von Andre Ost, Superindentend des Ev. Kirchenkreises Tecklenburg. Viele Gottesdienstbesucher waren betroffen, als sie über die Katastrophe und den Auswirkungen gehört haben.

Von montags, 24. April, bis freitags, 28. April, besuchten wir Schulen in Ibbenbüren und Recke. 620 Schülerinnen und Schüler haben an der Aktionswoche in 9 Veranstaltungen teilgenommen.

Donnerstag, 27. April 2017: Öffentliche Abendveranstaltung mit Diskussion im Heimathaus Ibbenbüren. Ca. 30 Gäste waren anwesend. Auch hier große Betroffenheit, als Valentina und Juri über die Katastrophe berichteten. Allgemeiner Tenor: „Das haben wir nicht gewusst, die Auswirkungen der Katastrophe und der Radioaktivität waren uns so nicht bekannt“.

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