Tschernoby-Aktionswoche 2018

„Für eine Zukunft nach Tschernobyl und Fukushima“

Zum 32. Jahrestag der Tschernobyl-Katastrophe (26 April 1986).

Gegen das Vergessen der Tschernobyl- und Fukushima-Katastrophen zu arbeiten, über die gesundheitlichen Auswirkungen der Radioaktivität auf den Menschen, vor allem der Kinder, zu berichten, ist unsere stetige Aufgabe. Seit 2012 führen wir zusammen mit der Schulseelsorge Ibbenbüren und dem Internationalen Begegnungs- und Bildungswerks Dortmund die Europäischen Aktionswochen „Für eine bessere Zukunft nach Tschernobyl und Fukushima“ in Ibbenbürener Schulen durch, jeweils zum Tschernobyl-Katastrophentag am 26. April. Zeitzeugen, sogenannte Liquidatoren, werden von der Initiative Ibbenbüren eingeladen, damit sie über die Auswirkungen der Atomkatastrophe mit den Schülerinnen und Schülern diskutieren. Gerade in der heutigen Zeit ist es wichtig sich mit den Themen Atomausstieg, Energiewende und erneuerbare Energien auseinanderzusetzten.

Valentina Daschkewitz aus Minsk und Juri Vatzkel aus Kiev haben uns als „Liquidatoren“ und „Zeitzeugen“ der Tschernobyl-Katastrophe begleitet und unterstützt. Vor allem, junge Menschen sollten erfahren, wie die Atomkatastrophe von Tschernobyl das  Leben der Menschen in Belarus und der Ukraine veränderte. In den Schulen sprachen wir mit den Schülern über die Auswirkungen der Katastrophe und den menschlichen Schicksalen. Die Aussage der Zeitzeugen, dass die Menschen der nächsten 350 Generationen an der freigesetzten Radioaktivität erkranken (und an Krebs sterben), machen die Schüler sprachlos.

Sonntag, 22. April 2018: Eröffnung der Aktionswoche mit einem Gottesdienst in der Mauritiuskirche in Ibbenbüren. Ein eindrucksvoller Gottesdienst mit Kerzenaktion für alle Opfer der Nuklearkatastrophen Tschernobyl und Fukushima.

Von montags, 23. April, bis donnerstags, 26. April, besuchten wir Schulen in Ibbenbüren und Recke. 600 Schülerinnen und Schüler haben an der Aktionswoche in 9 Veranstaltungen teilgenommen.

Bericht in der Ibbenbürener Volkszeitung

Die Aktionswoche ist eine gemeinsame Aktion der Initiative Ibbenbüren „Den Kindern von Tschernobyl“, der Jugend- und Schulseelsorge Ibbenbüren und dem Internationalen Bildungs- und Begegnungswerk (IBB), Dortmund.

Keine Kommentare möglich.