Tschernobyl-Aktionswoche 2016

„Für eine Zukunft nach Tschernobyl und Fukushima“

Zum 30. Jahrestag der Tschernobyl-Katastrophe (26 April 1986) und  5. Jahrestag der Fukushima-Katastrophe (11. März 2011)

Im Mittelpunkt unserer Aktionswoche vom 25. – 29. April 2016 standen Gespräche in Schulen mit Schülerinnen und Schülern über die Atomkatastrophe von Tschernobyl und Fukushima. Valentina Daschkewitz aus Minsk und Juri Vatzkel aus Kiev haben uns als „Liquidatoren“ der Tschernobyl-Katastrophe unterstützt. Sie erzählten, wie sie unter Einsatz ihres Lebens und ihrer Gesundheit die Sperrzone errichteten, und die Menschen aus den radioaktiv verseuchten Gebieten evakuierten. Vor allem junge Menschen sollen erfahren wie sich die Katastrophe von Tschernobyl auf das konkrete Leben der Menschen in Belarus und der Ukraine ausgewirkt haben. In den Schulen haben wir mit den Schülern über die Katastrophe und die Radioaktivität, die heute noch die Menschen krank macht, gesprochen und diskutiert. Diese Aktionswoche war eine gemeinsame Aktion der Initiative Ibbenbüren „Den Kindern von Tschernobyl“, der Jugend- und Schulseelsorge Ibbenbüren und dem Internationalen Bildungs- und Begegnungswerk (IBB), Dortmund.

30 Jahre danach, Bericht WDR Lokalzeit zur Aktion

Abendtermine in der Aktionswoche:

  • Montag, 25. April 2016: 17.30 Uhr Europaweite Kerzenaktion auf den Oberen Markt in Ibbenbüren zusammen mit der Friedensgruppe „Schweigen für den Frieden“
  • Dienstag, 26. April 2016: 19.00 Uhr Themenabend in der St. Michaelkirche der St. Franziskusgemeinde in Ibbenbüren-Bockraden; Thema: „Was das Leben trägt!“; Musikalische Begleitung durch den russischen Musikchor „Melodia“

Flyer zur Aktion

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