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Spen­den­auf­ruf für die Ukrai­ne

Der Krieg in der Ukrai­ne nimmt dra­ma­ti­sche Fol­gen an. Vie­le Fa­mi­li­en ver­lie­ren ihr Zu­hau­se, vie­le Men­schen sind auf der Flucht, su­chen Si­cher­heit und Zu­kunfts­ori­en­tie­rung. Die Ib­ben­bü­re­ner In­itia­ti­ve „Den Kin­dern von Tscher­no­byl“ ist den Men­schen in der Ukrai­ne auf be­son­de­re Wei­se ver­bun­den. Vie­le be­sorg­te Men­schen ru­fen uns an und wol­len die Men­schen in der Ukrai­ne un­ter­stüt­zen. Die In­itia­ti­ve Ib­ben­bü­ren möch­te die­se Un­ter­stüt­zung wei­ter­ge­ben. Wir ha­ben ein Spen­den­kon­to ein­ge­rich­tet, wo sie mit ih­rer Spen­de Fa­mi­li­en und Flücht­lin­ge im Kriegs­ge­biet hel­fen kön­nen. Be­son­ders un­ter­stüt­zen möch­ten wir die Ge­schichts­werk­statt Tscher­no­byl in Char­kiw (http://ibb‑d.de/erinnern/geschichtswerkstatt-tschernobyl/), mit wel­cher wir sehr eng zu­sam­men­ar­bei­ten. Dort sind die Tscher­no­byl-Li­qui­da­to­ren or­gan­siert, die mehr­fach in Ib­ben­bü­ren als Zeit­zeu­gen der Tscher­no­byl-Ka­ta­stro­phe zu Gast wa­ren. Die Ge­schichts­werk­statt un­ter­stützt schon seit der An­nek­tie­rung der Krim Bin­nen­flücht­lin­ge in der Ukrai­ne. Auch re­gio­na­le Hilfs­gü­ter­trans­por­te wol­len wir un­ter­stüt­zen. Für Spen­den bis 300,- € gilt der Zu­wen­dungs­nach­weis als Spen­den­quit­tung.

Kreis­spar­kas­se Stein­furt:

DE06 4035 1060 0007 0100 36 

Stich­wort: Ukrai­ne

Pres­se IVZ 20.07.2022; Ar­beit­ge­ber­ver­band über­reicht Spen­de

Pres­se IVZ 02.06.22; An­ne-Frank-Re­al­schu­le übereicht Spen­de

Pres­se IVZ 11.05.22; Re­pair-Ca­fe und Re­pair-Mo­bil spen­den für die Ukrai­ne

Pres­se IVZ 15.04.22; Ar­mi­nia und Schal­ke über­rei­chen Spen­de

Un­ter­stüt­zung Li­qui­da­to­ren in Char­kiw

800.000 jun­ge Men­schen wur­den 1986 am Kraft­werk Tscher­no­byl ein­ge­setzt um den nu­kla­ren Su­per-Gau auf­zu­räu­men, zu li­qui­diren. Da­her kommt der Be­griff Li­qui­da­tor. Auf­grund der aus­ge­setz­ten ra­dio­ak­ti­ven Strah­lung sind mehr als 100.000 Li­qui­da­to­ren be­reits ver­stor­ben, vie­le sind an Stoff­wech­sel­stö­run­gen und Krebs er­krankt.

Ju­ri Vatz­kel aus Kiew war von En­de Mai bis zum 14. Ju­li 1986 als Li­qui­da­tor im AKW Tscher­no­byl ein­ge­setzt, 1. Kom­pa­nie des Son­der­ba­tail­lons 731, Kom­man­deur des 2. Be­reit­schafts­zu­ges. Seit 1991 ist er als In­va­li­de 2. Gra­des an­er­kannt.

Un­se­re In­itia­ti­ve Ib­ben­bü­ren führt seit dem 25. Jah­res­tag der Tscher­no­byl-Ka­ta­stro­phe Ak­tio­nen mit Schüler*nnen ge­gen das Ver­ges­sen der Tscher­no­byl-Ka­ta­str0­phe durch. Sie 2013 be­glei­tet Ju­ri Vatz­kel un­se­re Ak­tio­nen in den Schu­len. Zu­sam­men mit der Va­len­ti­na Dasch­ke­witz aus Minsk spre­chen und dis­ku­tie­ren sie als di­rekt be­trof­fe­ne Zeit­zeu­gen des nu­klea­ren Un­glücks mit den Schüler*innen über die Aus­wir­kun­gen und den mensch­li­chen Schick­sa­len der Ka­ta­stro­phe. Bei­de Zeit­zeu­gen sind in der Ge­schichts­werk­statt Tscher­no­byl in Char­kiw in der Ukrai­ne or­ga­ni­siert, wo noch an­de­re Li­qui­da­to­ren und Zeit­zeu­gen glei­che Auf­ga­ben über­neh­men. Da­her ist es ein be­son­de­res An­lie­gen, die­se Or­gan­sa­ti­on und die dort tä­ti­gen Men­schen mit un­se­ren Spen­den­auf­ruf zu un­ter­stüt­zen.

Sie­he Pres­se­be­richt Ju­ri Vatz­kel vom 26.02.2022

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