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Spen­den­auf­ruf für die Ukrai­ne

Der Krieg in der Ukrai­ne nimmt dra­ma­ti­sche Fol­gen an. Vie­le Fa­mi­li­en ver­lie­ren ihr Zu­hau­se, vie­le Men­schen sind auf der Flucht, su­chen Si­cher­heit und Zu­kunfts­ori­en­tie­rung. Die Ib­ben­bü­re­ner In­itia­ti­ve „Den Kin­dern von Tscher­no­byl“ ist den Men­schen in der Ukrai­ne auf be­son­de­re Wei­se ver­bun­den. Vie­le be­sorg­te Men­schen ru­fen uns an und wol­len die Men­schen in der Ukrai­ne un­ter­stüt­zen. Die In­itia­ti­ve Ib­ben­bü­ren möch­te die­se Un­ter­stüt­zung wei­ter­ge­ben. Wir ha­ben ein Spen­den­kon­to ein­ge­rich­tet, wo sie mit ih­rer Spen­de Kin­der und de­ren Fa­mi­li­en im Kriegs­ge­biet hel­fen kön­nen. Die Spen­den wer­den zu 100 % wei­ter­ge­ge­ben an die Ge­schichts­werk­statt Tscher­no­byl in Char­kiw (http://ibb‑d.de/erinnern/geschichtswerkstatt-tschernobyl/), mit wel­cher wir sehr eng zu­sam­men­ar­bei­ten. Von dort kom­men die Tscher­no­byl-Li­qui­da­to­ren, die mehr­fach in Ib­ben­bü­ren als Zeit­zeu­gen der Tscher­no­byl-Ka­ta­stro­phe zu Gast wa­ren. Die Ge­schichts­werk­statt un­ter­stützt schon seit der An­nek­tie­rung der Krim Bin­nen­flücht­lin­ge in der Ukrai­ne. Die­se Zahl ist jetzt dra­ma­tisch an­ge­stie­gen. Für Spen­den bis 300,- € gilt der Zu­wen­dungs­nach­weis als Spen­den­quit­tung.

Kreis­spar­kas­se Stein­furt:

DE06 4035 1060 0007 0100 36 

Stich­wort: Ukrai­ne

Pres­se IVZ 15.04.22; Ar­mi­nia und Schal­ke über­rei­chen Spen­de

Pres­se IVZ 11.05.22; Re­pair-Ca­fe und Re­pair-Mo­bil spen­den für die Ukrai­ne

Un­ter­stüt­zung Li­qui­da­to­ren in Char­kiw

800.000 jun­ge Men­schen wur­den 1986 am Kraft­werk Tscher­no­byl ein­ge­setzt um den nu­kla­ren Su­per-Gau auf­zu­räu­men, zu li­qui­diren. Da­her kommt der Be­griff Li­qui­da­tor. Auf­grund der aus­ge­setz­ten ra­dio­ak­ti­ven Strah­lung sind mehr als 100.000 Li­qui­da­to­ren be­reits ver­stor­ben, vie­le sind an Stoff­wech­sel­stö­run­gen und Krebs er­krankt.

Ju­ri Vatz­kel aus Kiew war von En­de Mai bis zum 14. Ju­li 1986 als Li­qui­da­tor im AKW Tscher­no­byl ein­ge­setzt, 1. Kom­pa­nie des Son­der­ba­tail­lons 731, Kom­man­deur des 2. Be­reit­schafts­zu­ges. Seit 1991 ist er als In­va­li­de 2. Gra­des an­er­kannt.

Un­se­re In­itia­ti­ve Ib­ben­bü­ren führt seit dem 25. Jah­res­tag der Tscher­no­byl-Ka­ta­stro­phe Ak­tio­nen mit Schüler*nnen ge­gen das Ver­ges­sen der Tscher­no­byl-Ka­ta­str0­phe durch. Sie 2013 be­glei­tet Ju­ri Vatz­kel un­se­re Ak­tio­nen in den Schu­len. Zu­sam­men mit der Va­len­ti­na Dasch­ke­witz aus Minsk spre­chen und dis­ku­tie­ren sie als di­rekt be­trof­fe­ne Zeit­zeu­gen des nu­klea­ren Un­glücks mit den Schüler*innen über die Aus­wir­kun­gen und den mensch­li­chen Schick­sa­len der Ka­ta­stro­phe. Bei­de Zeit­zeu­gen sind in der Ge­schichts­werk­statt Tscher­no­byl in Char­kiw in der Ukrai­ne or­ga­ni­siert, wo noch an­de­re Li­qui­da­to­ren und Zeit­zeu­gen glei­che Auf­ga­ben über­neh­men. Da­her ist es ein be­son­de­res An­lie­gen, die­se Or­gan­sa­ti­on und die dort tä­ti­gen Men­schen mit un­se­ren Spen­den­auf­ruf zu un­ter­stüt­zen.

Sie­he Pres­se­be­richt Ju­ri Vatz­kel vom 26.02.2022

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Fe­ri­en­er­ho­lung 2022

Lei­der kei­ne gu­ten Nach­rich­ten, die uns der­zeit aus Be­la­rus er­rei­chen. Men­schen, die für die De­mo­kra­tie und Men­schen­rech­te ein­ste­hen, wer­den wei­ter­hin ver­haf­tet. Nicht­re­gie­rungs­or­ga­ni­sa­tio­nen (NGO) wer­den ver­bo­ten. Ei­ne po­li­ti­sche La­ge, die mit dem Macht­ha­ber Lu­ka­schen­ko ver­wor­ren ist. Flücht­lin­ge aus al­ler Welt wer­den von Lu­ka­schen­ko ins Land ge­holt, nach Po­len und Li­tau­en ab­ge­scho­ben und im Grenz­ge­biet fest­ge­hal­ten. Eu­ro­pa möch­te die Flücht­lin­ge nicht ha­ben und ver­wei­gert die Ein­rei­se. So wer­den mensch­li­che Schick­sa­le zum Spiel­ball der Po­li­tik und der Macht. Co­ro­na hat auch in Be­la­rus sei­ne Spu­ren hin­ter­las­sen. Die wirk­li­chen Zah­len der An­ste­ckun­gen, Er­kran­kun­gen und To­des­fäl­len lie­gen weit ober­halb der of­fi­zi­el­len Zah­len, die von der Re­gie­rung ver­öf­fent­licht wer­den.

Hin­ter die­sen Hin­ter­grün­den, der po­li­ti­schen La­ge und der Co­ro­na-Pan­de­mie, ma­chen wir uns vom Lei­tungs­team der In­itia­ti­ve Ib­ben­bü­ren Ge­dan­ken, wie es mit un­se­rer Fe­ri­en­er­ho­lung für die Tscher­no­byl­kin­der in Ib­ben­bü­ren wei­ter­ge­hen wird. Kön­nen wir im nächs­ten Jahr ei­ne Fe­ri­en­er­ho­lung in Ib­ben­bü­ren durch­füh­ren? Auf die­se Fra­ge kann uns mo­men­tan nie­mand ei­ne Ant­wort ge­ben. Den­noch sind wir in der La­ge die­ses kurz­fris­tig zu or­ga­ni­sie­ren. Bis spä­tes­tens Februar/März 2022 müs­sen die Ein­la­dun­gen zur Fe­ri­en­er­ho­lung aus­ge­spro­chen wer­den. Die Fak­ten spre­chen aber zum jet­zi­gen Zeit­punkt ei­ne an­de­re Spra­che. So er­rei­chen uns Aus­sa­gen des aus­wär­ti­gen Am­tes der BRD, dass der­zeit kei­ne Aus­rei­se­ge­neh­mi­gun­gen in Be­la­rus für Fe­ri­en­er­ho­lun­gen ge­neh­migt wer­den. Das Ge­sund­heits­amt hat uns mit­ge­teilt, dass der in Be­la­rus ein­ge­setz­te Impf­stoff aus Chi­na und Russ­land in Eu­ro­pa und Deutsch­land nicht an­er­kannt wird. So müs­sen wir da­von aus­ge­hen, dass ei­ne Fe­ri­en­er­ho­lung in 2022 in Ib­ben­bü­ren und Um­ge­bung nicht durch­zu­füh­ren ist.

Den­noch wol­len wir un­se­ren Kin­dern aus Svensk ei­ne Fe­ri­en­er­ho­lung er­mög­li­chen. Wir ste­hen in Kon­takt mit dem Sa­na­to­ri­um Na­desch­da. Na­desch­da liegt ober­halb von Minsk in ei­nem nicht ra­dio­ak­tiv kon­ta­mi­nier­ten Ge­biet und ist ein Sa­na­to­ri­um mit Frei­zeit-mög­lich­kei­ten (Ba­de­see etc.), wo sich die Kin­der von der Ra­dio­ak­ti­vi­tät er­ho­len kön­nen. Die Ev. Kir­che in Deutsch­land un­ter­stützt das Sa­na­to­ri­um. Die „Män­ner­ar­beit“ der Ev. Kir­che ist re­gel­mä­ßig vor Ort, um dort eh­ren­amt­lich Ar­bei­ten durch­zu­füh­ren. In Ab­spra­che mit dem Schul­di­rek­tor Tschu­makov möch­ten wir die Kin­der aus Svensk für 3–4 Wo­chen nach Na­desch­da zu ei­ner Fe­ri­en­frei­zeit ein­la­den. Die Kin­der wer­den voll ver­pflegt und ärzt­lich be­treut. Ein entspr. Fe­ri­en­pro­gramm wird ge­stal­tet. Die Kos­ten für die Un­ter­brin­gung und Be­treu­ung, in­cl. An- und Ab­fahrt, über­nimmt un­se­re In­itia­ti­ve.

Die letz­te Fe­ri­en­er­ho­lung ha­ben wir im Jahr 2019 in Ib­ben­bü­ren und Um­ge­bung durch­ge­führt. Es ist un­ser ge­mein­sa­mer An­sporn für die Zu­kunft, die Ge­sund­heit der Svens­ker Kin­dern wie­der zu stär­ken.

Film­bei­trag WDR 3 Lo­kal Müns­ter­land vom 26.04.2022

Wei­te­re In­fos zur Gast­el­tern­schaft

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Tscher­no­byl-Ak­ti­ons­wo­chen

“Für ei­ne Zu­kunft nach Tscher­no­byl und Fu­ku­shi­ma”
Zum 34. Jah­res­tag der Tscher­no­byl-Ka­ta­stro­phe (26. April 1986).
Ge­gen das Ver­ges­sen der Tscher­no­byl- und Fu­ku­shi­ma-Ka­ta­stro­phen zu ar­bei­ten, über die ge­sund­heit­li­chen Aus­wir­kun­gen der Ra­dio­ak­ti­vi­tät auf den Men­schen, vor al­lem der Kin­der, zu be­rich­ten, ist un­se­re ste­ti­ge Auf­ga­be. Seit 2012 füh­ren wir zu­sam­men mit der Schul­seel­sor­ge Ib­ben­bü­ren,  dem In­ter­na­tio­na­len Be­geg­nungs- und Bil­dungs­werks Dort­mund so­wie dem Deut­schen-Ukrai­ni­schen-Netz­werk der Ge­schichts­werk­statt Tscher­no­byl in Char­kiw die Eu­ro­päi­schen Ak­ti­ons­wo­chen “Für ei­ne Zu­kunft nach Tscher­no­byl und Fu­ku­shi­ma“ in Ib­ben­bü­re­ner Schu­len durch. Je­weils zum Tscher­no­byl-Ka­ta­stro­phen­tag am 26. April fin­det die Ak­ti­ons­wo­che statt. Zeit­zeu­gen, so­ge­nann­te Li­qui­da­to­ren der Ka­ta­stro­phe, wer­den von der In­itia­ti­ve Ib­ben­bü­ren ein­ge­la­den, da­mit sie über die Aus­wir­kun­gen der Atom­ka­ta­stro­phe mit den Schüler*innen dis­ku­tie­ren. Ge­ra­de in der heu­ti­gen Zeit ist es wich­tig sich mit den The­men Atom­aus­stieg, En­er­gie­wen­de und er­neu­er­ba­re En­er­gien aus­ein­an­der­zu­setz­ten.
Va­len­ti­na Dasch­ke­witz aus Minsk und Ju­ri Vatz­kel aus Kiew be­glei­ten uns als  “Zeit­zeu­gen, so­ge­nann­te Li­qui­da­to­ren” der Tscher­no­byl-Ka­ta­stro­phe schon seit 6 Jah­ren. Vor al­lem, jun­ge Men­schen sol­len er­fah­ren, wie die Atom­ka­ta­stro­phe von Tscher­no­byl das Le­ben der Men­schen in Be­la­rus und der Ukrai­ne ver­än­dert hat. In den Schu­len spre­chen wir mit den Schü­lern über die Aus­wir­kun­gen der Ka­ta­stro­phe und den mensch­li­chen Schick­sa­len. Die Aus­sa­ge der Zeit­zeu­gen, dass die Men­schen der nächs­ten 350 Ge­nera­tio­nen an der frei­ge­setz­ten Ra­dio­ak­ti­vi­tät er­kran­ken (an Krebs ster­ben), ma­chen die Schü­ler sprach­los.

Auf­grund des Co­ro­na-Vi­rus muss­ten wir die Ak­ti­ons­wo­che für die Jah­re 2020 — 2022 ab­ge­sa­gen. Wir hof­fen im nächs­ten Jahr, wie­der im April, die nächs­te Ak­ti­on durch­füh­ren zu kön­nen.

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Be­ne­fiz­kon­zert Kres­si­wa

Auf ih­rer Vor­weih­nachts­tour­nee durch Nord­deutsch­land hat die weiß­rus­si­sche Folk­lo­re­grup­pe „Kres­si­wa“ am 2. Ad­vents­wo­chen­en­de 2019 in Ib­ben­bü­ren Sta­ti­on ge­macht. Got­tes­diens­te in den Kir­chen der Kath. St. Mau­ri­ti­us- und Ev. Mat­thä­us­kir­che in Ib­ben­bü­ren wur­den mu­si­ka­lisch mit­ge­stal­tet. Kon­zer­te im Al­ten­heim Haus St. Hed­wig in Ib­ben­bü­ren-Püs­sel­bü­ren und im Ge­mein­de­zen­trum blick.punkt der Ev. Kir­chen­ge­mein­de in Ib­ben­bü­ren be­geis­ter­ten vie­le Se­nio­ren. Die vier Pro­fi­mu­si­ker der Mins­ker Phil­har­mo­nie san­gen und spiel­ten zu­guns­ten des Dia­be­tes­pro­jek­tes der „Kin­der von Tscher­no­byl“ und „MS-Kran­ker Kin­der“ in Minsk.
Kres­si­wa, zu deutsch „Feu­er­stein, Feu­er­vo­gel“, gab ei­nen Ein­blick in ihr um­fang­rei­ches folk­lo­ris­ti­sches Re­per­toire. Durch ih­re far­ben­präch­ti­ge Ori­gi­nal­trach­ten mit vor­weih­nacht­li­chen Lie­dern so­wie mit­rei­ßen­den Lie­dern aus ih­rer Hei­mat ver­mit­tel­ten sie über Sprach­bar­rie­ren hin­weg ei­ni­ges von den Sit­ten und dem Le­bens­ge­fühl der Weiß­rus­sen. Vor al­lem mit ih­ren vor­weih­nacht­li­chen Lie­dern zum Mit­sin­gen be­rühr­ten sie vie­le Men­schen in ih­ren Her­zen. Ein­ge­la­den wur­de die Folk­grop­pe von uns, der In­itia­ti­ve Ib­ben­bü­ren.

Be­richt Ib­ben­bü­re­ner­Volks­zei­tung

Lei­der konn­ten wir auf­grund der Cora­na-Pan­de­mie un­se­re Be­ne­fiz­kon­zer­te 2020 und 2021 nicht durch­füh­ren. Die be­rau­schen­de Mu­sik von Kres­si­wa zur Ein­stim­mung auf die Weih­nachts­zeit ha­ben wir ver­misst. Wir hof­fen in die­sem Jahr die Folk­lo­re­grup­pe wie­der nach Ib­ben­bü­ren ein­la­den zu kön­nen.

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Neue Zeit­schrift “Hoff­nung”

Wir ha­ben ei­ne neue Zeit­schrift mit dem Ti­tel “Hoff­nung” her­aus­ge­ge­ben. In die­ser Zeit­schrift wer­den die Tscher­no­byl-Ka­ta­stro­phe, un­se­re ge­leb­te Völ­ker­ver­stän­di­gung so­wie Fe­ri­en­er­ho­lun­gen und al­le un­se­re Ak­ti­vi­tä­ten be­schrie­ben. Die Zeit­schrift kos­tet 5,- € plus 2,- € Ver­sand.

Un­ser Spen­den­kon­to: DE06 4035 1060 0007 0100 36.

Wei­te­re In­fos: Mail: dkvti@t‑online.de oder Han­dy 0157 76079797

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All­ge­mei­nes

  • Schwar­zer-Pe­ter-Spiel mit Atom­sprebgköp­fen vom 24.10.18
  • Wild in Bay­ern strahlt noch heu­te vom 03.2019
  • Brief aus Hi­ro­shi­ma strahlt heu­te noch.…. vom 07.05.2019
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End­la­ger Atom­müll

  • Ra­dio­ak­ti­ver Müll ver­misst vom 04.04.11
  • Schwel­brand in As­se vom 22.08.11
  • Gibt kei­nen Haupt­schul­di­gen vom 11.09.12
  • As­se ist un­ge­eig­net vom 19.10.12
  • Bay­ern speert sich ge­gen End­la­ger vom 08.12.15
  • Die Su­che nach ei­nen si­che­ren Ort vom 29.06.16
  • Das Er­geb­nis der End­la­ger­su­che ist of­fen vom 04.08.16
  • Der Mil­li­ar­den­pakt vom 20.10.16
  • Wo­hin mit dem ato­ma­ren Müll vom 07.17.18
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Spon­so­ren­schwim­men 2019 DLRG OG Ib­ben­bü­ren

Die Ju­gend­ab­teilng des DLRG OG Ib­ben­bü­ren führ­te ein Spon­so­ren­schwim­men zu Guns­ten un­se­rer In­itia­ti­ve Ib­ben­bü­ren “Den Kin­dern von Tscher­no­byl” im Aa­see­bad Ib­ben­bü­ren durch. Die­ses rich­te­te sich an al­le Schwim­mer, Sport­ler und  In­ter­es­sier­te, un­ab­hän­gig der Ver­eins­mit­glied­schaft in der DLRG. Teil­nah­me­vorraus­set­zun­gen: Min­dest­al­ter 10 Jah­re und Ju­gend­schwimm­ab­zei­chen Sil­ber.

Ter­min und Ort: Sonn­tag, 23. Ju­ni 2019, Zeit­raum von 11.00 bis 14.00 Uhr mit an­schlie­sen­der Sie­ger­eh­rung

31 Per­so­nen, groß und klein, ha­ben teil­ge­nom­men. 68,2 km wur­den ins­ge­samt ge­schwom­men. Er­lös ca. 3000,00 €.

Ein ganz herz­li­ches Dan­ke­schön deg DLRG-Ju­gend­ab­tei­lung und den Or­ga­ni­sa­to­ren.

Pres­se­be­richt zum Spon­so­ren­schwim­men

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Tscher­no­byl-Ak­ti­ons­wo­che 2019

“Für ei­ne Zu­kunft nach Tscher­no­byl und Fu­ku­shi­ma”
Zum 33. Jah­res­tag der Tscher­no­byl-Ka­ta­stro­phe (26 April 1986).
Ge­gen das Ver­ges­sen der Tscher­no­byl- und Fu­ku­shi­ma-Ka­ta­stro­phen zu ar­bei­ten, über die ge­sund­heit­li­chen Aus­wir­kun­gen der Ra­dio­ak­ti­vi­tät auf den Men­schen, vor al­lem der Kin­der, zu be­rich­ten, ist un­se­re ste­ti­ge Auf­ga­be. Seit 2012 füh­ren wir zu­sam­men mit der Schul­seel­sor­ge Ib­ben­bü­ren,  dem In­ter­na­tio­na­len Be­geg­nungs- und Bil­dungs­werks Dort­mund so­wie dem Deut­schen-Ukrai­ni­schen-Netz­werk der Ge­schichts­werk­statt Tscher­no­byl in Char­kiw die Eu­ro­päi­schen Ak­ti­ons­wo­chen “Für ei­ne Zu­kunft nach Tscher­no­byl und Fu­ku­shi­ma“ in Ib­ben­bü­re­ner Schu­len durch. Je­weils zum Tscher­no­byl-Ka­ta­stro­phen­tag am 26. April fin­det die Ak­ti­ons­wo­che statt. Zeit­zeu­gen, so­ge­nann­te Li­qui­da­to­ren der Ka­ta­stro­phe, wer­den von der In­itia­ti­ve Ib­ben­bü­ren ein­ge­la­den, da­mit sie über die Aus­wir­kun­gen der Atom­ka­ta­stro­phe mit den Schüler*innen dis­ku­tie­ren. Ge­ra­de in der heu­ti­gen Zeit ist es wich­tig sich mit den The­men Atom­aus­stieg, En­er­gie­wen­de und er­neu­er­ba­re En­er­gien aus­ein­an­der­zu­setz­ten.
Va­len­ti­na Dasch­ke­witz aus Minsk und Ju­ri Vatz­kel aus Kiew be­glei­ten uns als  “Zeit­zeu­gen, so­ge­nann­te Li­qui­da­to­ren” der Tscher­no­byl-Ka­ta­stro­phe schon seit 5 Jah­ren. Vor al­lem, jun­ge Men­schen sol­len er­fah­ren, wie die Atom­ka­ta­stro­phe von Tscher­no­byl das Le­ben der Men­schen in Be­la­rus und der Ukrai­ne ver­än­dert hat. In den Schu­len spre­chen wir mit den Schü­lern über die Aus­wir­kun­gen der Ka­ta­stro­phe und den mensch­li­chen Schick­sa­len. Die Aus­sa­ge der Zeit­zeu­gen, dass die Men­schen der nächs­ten 350 Ge­nera­tio­nen an der frei­ge­setz­ten Ra­dio­ak­ti­vi­tät er­kran­ken (an Krebs ster­ben), ma­chen die Schü­ler sprach­los.
Pro­gramm: Sonn­tag, 28. April 2019: Er­öff­nung der Ak­ti­ons­wo­che mit ei­nem Got­tes­dienst in der Ev. Chris­tus­kir­che in Ib­ben­bü­ren mit Ker­zen­ak­ti­on für al­le Op­fer der Nu­kle­ar­ka­ta­stro­phen Tscher­no­byl und Fu­ku­shi­ma in Ge­den­ken an die be­reits ver­stor­be­nen Li­qui­da­to­ren.
Von mon­tags, 29. April, bis frei­tags, 03. Mai, be­su­chen wir Ib­ben­bü­re­ner Schu­len.  Ei­ne öf­fent­li­che Abend­dis­kusi­on in der kath. Kir­che­nen­ge­min­de Met­tin­gen wird an­ge­bo­ten.

Die Ak­ti­on wird fi­nan­zi­ell vom Aus­wär­ti­gen Amt der BRD mit dem Pro­gramm  — “Aus­bau der Zu­sam­men­ar­beit mit der Zi­vil­ge­sell­schaft in den Län­dern der Öst­li­chen Part­ner­schaft und Russ­land; Wer­te­dis­kur­se för­dern — Wer­te durch zi­vil­ge­sell­schaft­li­chen Dia­log und kul­tur­po­li­ti­sche Maß­nah­men stär­ken” un­ter­stützt.

  • Pres­se­be­richt Ib­ben­bü­re­ner Volks­zei­tung: An­kün­di­gung Ak­ti­ons­wo­che
  • Er­öff­nung mit Tscher­no­byl-The­men­got­tes­dienst in der Ev. Chris­tus­ge­mein­de Ib­ben­bü­ren; Pres­se­be­richt
  • Öf­fent­li­che Abend­ver­an­stal­tung in der kath. Kir­chen­ge­mein­de Met­tin­gen; Pres­se­be­richt
  • Fol­gen­de Schu­len ha­ben sich be­tei­ligt: Ge­samt­schu­le Ib­ben­bü­ren, Haupt­schu­len Lag­gen­beck und Di­cken­berg, Ja­nusz-Kor­c­zak För­der­schu­len Uf­feln und Ib­ben­bü­ren, Goe­the- und Jo­han­nes-Kepp­ler-Gym­na­si­en Ib­ben­bü­ren, Be­rufs­schu­le Ib­ben­bü­ren.
  • Ins­gesmt ha­ben in 10 Diskussionsveranstltungen/Unterrichteinheiten 521 Schü­le­rin­nen und Schü­ler teil­ge­nom­men; Pres­se­be­richt

4 Schu­len ha­ben sich schon zur Teil­nah­me an der Ak­ti­ons­wo­che in 2020 an­ge­mel­det.

 

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Fe­ri­en­er­ho­lung 2019

Un­se­re Fe­ri­en­er­ho­lung füh­ren wir in die­sem Jahr in der Zeit vom 08.07.2019 bis zum 04.08.2019 durch. Ein ak­ti­ves Fe­ri­en­pro­gramm für die Tscher­no­byl­kin­der aus Svensk so­wie den Gast­fa­mi­li­en ist auf­ge­stellt. 25 Kin­der mit ih­ren 3 Be­treue­rin­nen ver­brin­gen in Ib­ben­bü­ren ih­re Fe­ri­en­frei­zeit.

Auch 33 Jah­re nach der Tscher­no­byl-Ka­ta­stro­phe ist die Ra­dio­ak­ti­vi­tät im Le­bens­raum der Tscher­no­byl­kin­der ge­blie­ben. Die Krank­heits­ra­ten der Kin­der stei­gen ste­tig an. 8 von 10 Kin­dern sind krank. Mit der Fe­ri­en­er­ho­lung im Teck­len­bur­ger Land stär­ken wir die das Im­mun­sys­tem und da­mit die Ge­sund­heit der Kin­der. Chro­ni­schen- und wei­te­ren Er­kran­kun­gen wird vor­ge­beugt.

Un­se­re Fe­ri­en­ak­ti­on: