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Tscher­no­byl-Ak­ti­ons­wo­chen

40 Jah­re Tscher­no­byl-Ka­ta­stro­phe

In Ver­bin­dung mit dem 40. Ge­denk­tag der Tscher­no­byl-Re­ak­tor­ka­ta­stro­phe wird in der Lud­wig­kir­che in Ib­ben­bü­ren – in der Lud­wig­kir­che in Ib­ben­bü­ren (ei­nem mo­dern ge­stal­te­ten sa­kra­len Raum) – für 21 Ta­ge die In­stal­la­ti­on Ga­ia des in­ter­na­tio­nal re­nom­mier­ten Künst­lers Lu­ke Jer­ram ge­zeigt.

„Ga­ia“ (grie­chisch „Mut­ter Er­de“) heißt die gro­ße Welt­ku­gel des bri­ti­schen Künst­lers und ist ei­ne ori­gi­nal­ge­treue Nach­bil­dung der Er­de, die mit NA­SA-Bil­dern ge­stal­tet ist.

Sie er­in­nert an die Re­ak­tor­ka­ta­stro­phe von Tscher­no­byl vom 26. April 1986. Sie macht aber auch zu­gleich auf die ak­tu­el­len öko­lo­gi­schen und frie­dens­po­li­ti­schen Her­aus­for­de­run­gen auf­merk­sam. Tscher­no­byl hat deut­lich ge­zeigt, wel­che Ge­fah­ren der mensch­li­che Um­gang mit Tech­nik und En­er­gie ber­gen kann – dass es Din­ge gibt, die der Mensch nicht be­herr­schen kann. Zu­gleich rich­tet sie den Blick nach vor­ne: auf un­se­re Ver­ant­wor­tung, den Pla­ne­ten Er­de un­se­re Hei­mat zu ach­ten und an­kom­men­de Ge­ne­ra­tio­nen wei­ter­zu­ge­ben.

“Für ei­ne Zu­kunft nach Tscher­no­byl und Fu­ku­shi­ma”

Ge­gen das Ver­ges­sen der Tscher­no­byl- und Fu­ku­shi­ma-Ka­ta­stro­phen zu ar­bei­ten, über die ge­sund­heit­li­chen Aus­wir­kun­gen der Ra­dio­ak­ti­vi­tät auf den Men­schen, vor al­lem der Kin­der, zu be­rich­ten, ist un­se­re ste­ti­ge Auf­ga­be. Seit 2012 füh­ren wir zu­sam­men mit der Schul­seel­sor­ge Ib­ben­bü­ren, die Eu­ro­päi­schen Ak­ti­ons­wo­chen “Für ei­ne Zu­kunft nach Tscher­no­byl und Fu­ku­shi­ma“ in Ib­ben­bü­re­ner Schu­len durch. Je­weils zum Tscher­no­byl-Ka­ta­stro­phen­tag am 26. April fin­det die Ak­ti­ons­wo­che statt. Zeit­zeu­gen (Li­qui­da­to­ren) der Ka­ta­stro­phe wer­den von der In­itia­ti­ve Ib­ben­bü­ren ein­ge­la­den, da­mit sie über die Aus­wir­kun­gen der Atom­ka­ta­stro­phe mit den Schüler*innen dis­ku­tie­ren.

Kep­ler-Gym­na­si­um 2013

Vor al­lem, jun­ge Men­schen sol­len er­fah­ren, wie die Atom­ka­ta­stro­phe von Tscher­no­byl das Le­ben der Men­schen in Be­la­rus und der Ukrai­ne ver­än­dert hat. In den Schu­len spre­chen wir mit den Schüler*innen über die Aus­wir­kun­gen der Ka­ta­stro­phe und den mensch­li­chen Schick­sa­len. Die Aus­sa­ge der Zeit­zeu­gen, dass die Men­schen der nächs­ten 350 Ge­ne­ra­tio­nen an der frei­ge­setz­ten Ra­dio­ak­ti­vi­tät er­kran­ken (an Krebs ster­ben), ma­chen die Schü­ler sprach­los. Ge­ra­de in der heu­ti­gen Zeit ist es wich­tig sich mit den The­men Atom­aus­stieg, En­er­gie­wen­de und er­neu­er­ba­re En­er­gien aus­ein­an­der­zu­set­zen.

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Spen­den­auf­ruf für die Ukrai­ne

Mit dem Krieg in der Ukrai­ne ver­lie­ren vie­le Men­schen und Fa­mi­li­en ihr Zu­hau­se. Men­schen sind auf der Flucht, su­chen Si­cher­heit und Zu­kunfts­ori­en­tie­rung. Die Ib­ben­bü­re­ner In­itia­ti­ve „Den Kin­dern von Tscher­no­byl“ ist den Men­schen in der Ukrai­ne auf be­son­de­re Wei­se ver­bun­den. Wir möch­ten die vom Krieg be­trof­fe­nen Men­schen un­ter­stüt­zen und ha­ben ein Spen­den­kon­to ein­ge­rich­tet. Mit ih­rer Spen­de kön­nen sie Fa­mi­li­en und Flücht­lin­ge im Kriegs­ge­biet hel­fen.

Kreis­spar­kas­se Stein­furt:

DE06 4035 1060 0007 0100 36 

Stich­wort: Ukrai­ne

Für Spen­den bis 300,- € gilt der Zu­wen­dungs­nach­weis als Spen­den­quit­tung. Ger­ne stel­len wir Ih­nen auch ei­ne Spen­den­quit­tung aus.

Ver­tei­lung der Spen­den im Kin­der­gar­ten in Bogoduhiv/Oblast Char­kiw

Un­se­re Kon­takt-E-Mail­adres­se zur Ukrai­ne-Hil­fe: ukrainehilfe-ibb@gmx.de

Wei­te­re In­fos zu un­se­ren Hilfs­trans­por­ten fin­den Sie auf un­se­rer Sei­te “Hilfs­trans­por­te in die Ukrai­ne”

Dan­ke­vi­deo aus Bo­godu­hiv nach un­se­rem Spen­den­auf­ruf in der Ad­vents­zeit 2022

„In die­ser für un­ser Land schwie­ri­gen Zeit bit­ten wir Sie, die Wor­te des auf­rich­ti­gen Dan­kes der Be­woh­ner des Be­zirks Bo­godu­hiv für Ih­re Un­ter­stüt­zung und Hil­fe, die Sie un­se­rem Volk ge­währt ha­ben, ent­ge­gen­zu­neh­men. In­dem Sie Men­schen hel­fen, schaf­fen Sie nicht nur ma­te­ri­el­le Wer­te, son­dern ge­ben auch Freu­de und Hoff­nung auf ein bes­se­res Le­ben“. „Ih­re Hil­fe ist ein un­schätz­ba­rer Bei­trag und zwei­fel­los ei­ne spür­ba­re Un­ter­stüt­zung. Ge­mein­sam sind wir in der La­ge, al­les Nö­ti­ge zu tun, um das Le­ben von Zi­vi­lis­ten zu ret­ten“,

(Zi­tat aus ei­nem Brief aus Charkiv an un­se­re Ukrai­ne-Hil­fe )

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Hilfs­gü­ter­trans­por­te in die Ukrai­ne

Im März 2022, nach dem Be­ginn des Ukrai­ne­krie­ges, ha­ben wir ei­ne Spen­den­ak­ti­on für die kriegs­be­trof­fe­nen Men­schen ge­star­tet. Den Men­schen dort zu hel­fen und zu un­ter­stüt­zen, wo es not­wen­dig ist, ha­ben wir uns zur Auf­ga­be ge­macht. Seit März 2022 füh­ren wir selbst­stän­dig Hilfs­trans­por­te zur Ukrai­ne durch oder un­ter­stüt­zen an­de­re Ukrai­ne-Hilfs­or­ga­ni­sa­tio­nen aus un­se­rer Re­gi­on. Nah­rungs­mit­tel, Me­di­ka­men­te, Strom­erzeu­ger, Hy­gie­nemit­tel für Kin­der und Er­wach­se­ne, Klei­dung, Kran­ken­haus­be­darf und vie­le an­de­re Sa­chen brin­gen wir in die Ukrai­ne. Sehr eng ar­bei­ten wir mit der Ukrai­ne-Hil­fe Rie­sen­beck-Bip­pen zu­sam­men. Vie­le ge­mein­sa­me Trans­por­te wur­den be­reits durch­ge­führt. Über Lem­berg wer­den die Hilfs­gü­ter in der gan­zen Ukrai­ne dort ver­teilt, wo sie be­nö­tigt wer­den. In­di­vi­du­ell un­ter­stüt­zen wir Men­schen, be­son­ders Kin­der, in der Ukrai­ne mit Me­di­ka­men­ten und Pfle­ge­hilfs­mit­teln.

Nicht die An­zahl der be­reits ge­lie­fer­ten Hilfs­trans­por­te steht für uns im Vor­der­grund, son­dern das Leid der Men­schen in der Ukrai­ne wahr­zu­neh­men, treibt uns wei­ter an, mit un­se­rem Ein­satz nicht nach­zu­las­sen.

An­bei ei­ni­ge Pres­se­be­rich­te un­se­rer Hilsf­trans­por­te.

Hilfs­gü­ter­trans­port Mai 2022

Hilfs­gü­ter­trans­port Au­gust 2022

Ein­drü­cke vom 5. Hilfs­trans­port zur Ukrai­ne

Ab­ho­lung der Hilfs­gü­ter in Lwiw und Kam’y­an­ky von Va­le­rij Der­katsch

No­vem­ber 2022, Dan­ke­brief aus Bogoduchiw/Ukraine

Hilfs­gü­ter­trans­port De­zem­ber 2022

Hilfs­gü­ter­trans­port April 2023

Hilfs­gü­ter­trans­port Aprll 2024

Hilfs­gü­ter­trans­port 2024

Hilfs­gü­ter­trans­port De­zem­ber 2024

Hilfs­gü­ter­trans­port, Check­über­ga­be Ja­nu­ar 2026

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Fe­ri­en­er­ho­lung 2026

Wir star­ten wie­der!

ihr habt rich­tig ge­le­sen: Nach ei­ner lan­gen „Durst­stre­cke“, in der wir kei­ne Kin­der aus Svensk in Be­la­rus zur Er­ho­lung zu uns ein­la­den konn­ten, ha­ben wir ei­nen Weg ge­fun­den, wie wir in die­sem Som­mer wie­der Kin­der bei uns be­grü­ßen kön­nen.

Kin­der­grup­pen zu­sam­men Betreuer:innen kön­nen im­mer noch nicht zu uns kom­men. Sie be­kom­men lei­der kei­ne Aus­rei­se­ge­neh­mi­gung. Aber: Es dür­fen El­tern (al­so Va­ter oder Mut­ter) mit ih­ren Kin­dern rei­sen. Des­we­gen pro­bie­ren wir in die­sem Som­mer ei­nen an­de­ren Weg der Kin­der­er­ho­lung aus. Wir la­den Müt­ter oder Vä­ter mit ih­ren Kin­dern im Al­ter von 5–10 Jah­ren zu uns ein. Je nach­dem, ob in den Svens­ker Fa­mi­li­en ein oder zwei Kin­der in dem Al­ter sind, kom­men da­her zwei oder drei Per­so­nen aus ei­ner Fa­mi­lie zu uns.

Wir füh­ren die Er­ho­lungs­frei­zeit durch vom 27.07 — 14.08.2026.

Für die zwei Wo­chen be­rei­ten wir auch wie­der ein schö­nes Fe­ri­en­pro­gramm vor.

Wenn ihr mit­ma­chen könnt und wollt oder auch bei Fra­gen mel­det euch ein­fach bei Nad­ja, Do­ris oder Ri­ta, egal ob per Te­le­fon, Whats­App oder Mail. We­gen der lang­wie­ri­gen Vi­sum­be­schaf­fung mel­det euch bit­te mög­lichst zeit­nah.

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Ver­lei­hung Eh­ren­preis 2023 Stadt Mar­ke­ting Ib­ben­bü­ren e.V.

“Den Kin­dern zu hel­fen und Ih­nen Mut und Hoff­nung zu ge­ben, durch Be­geg­nung und Part­ner­schaft ei­ne Brü­cke zwi­schen Ost und West zu bau­en, für ei­ne de­mo­kra­ti­sche und ei­ne men­schen­rechts­ori­en­tier­te Be­we­gung und ge­mein­sam für ein atom­frei­es Eu­ro­pa ei­zu­tre­ten”

Für die­se Zie­le setzt sich un­se­re In­itia­ti­ve “Den Kin­dern von Tscher­no­byl” seit 1992 ein. Für die­ses so­zia­le En­ga­ge­ment wur­de uns der Stadt-Mar­ke­ting-Eh­ren­preis 2023 am 09.11.2023 ver­lie­hen.

Eh­ren­prei­sur­kur­kun­de

Die­se Aus­zeich­nung ist ei­ne An­er­ken­nung des so­zia­len En­ga­ge­ments, den die Ver­ant­wort­li­chen in der In­itia­ti­ven-Ar­beit in den letz­ten 31 Jah­ren ge­leis­tet ha­ben. Un­se­re 4‑wöchigen Fe­ri­en­ak­tio­nen in Ib­ben­bü­ren und im Teck­len­bur­ger Land wa­ren nur mög­lich durch die Un­ter­stüt­zung vie­ler Gast­fa­mi­li­en. Die Gast­fa­mi­li­en öff­nen ih­re Tü­ren und neh­men die Kin­der für die Zeit der Fe­ri­en­er­ho­lung in ih­ren Fa­mi­li­en auf. 754 Gast­fa­mi­li­en ha­ben un­se­re Fe­ri­en­er­ho­lun­gen un­ter­stützt, 1003 Kin­der ha­ben an den Fe­ri­en­er­ho­lun­gen teil­ge­nom­men. Fe­ri­en­er­ho­lun­gen sind kos­ten­auf­wen­dig. Wir fi­nan­zie­ren aus­schließ­lich durch Spen­den. Der Eh­ren­amts­preis ist da­her auch ein „Dan­ke­schön“ an al­le Gast­el­tern und al­le Per­so­nen, Grup­pen und Ver­ei­ne, die uns un­ter­stüt­zen.

sie­he Pres­se­mit­tei­lung am 11.11.2023

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Spen­den­ak­ti­on auf dem Freck­ling­hof

255,- € Spen­den­über­ga­be auf dem Freck­ling­hof. Auf dem Bild: Mo­ni­que van Di­jk (li.), Gäs­te aus Be­la­rus, Lei­tungs­team der In­itia­ti­ve Ib­ben­bü­ren

„Den Kin­dern hel­fen, das Leid der Kin­der wahr­neh­men“ war das Mot­to der Spen­den­ak­ti­on zum Tag der of­fe­nen Tür auf dem Freck­ling­hof, an der Lee­de­ner Stra­ße 30, ge­le­gen zwi­schen Led­de und Lee­den im Teck­len­bur­ger Land. Die Spen­den­ak­ti­on wur­de zu­guns­ten der In­itia­ti­ve Ib­ben­bü­ren „Den Kin­dern von Tscher­no­byl“ durch­ge­führt. Die In­itia­ti­ve Ib­ben­bü­ren lädt Kin­der aus der ra­dio­ak­tiv kon­ta­mi­nier­ten Bau­ern­schaft Svensk in Be­zirk Mogilev/Belarus zu Fe­ri­en­er­ho­lun­gen ein. Mit ei­nem ak­ti­ven Fe­ri­en­pro­gramm, bei ge­sun­der Luft und mit un­be­las­te­ten Le­bens­mit­teln sol­len sich die Kin­der von den Aus­wir­kun­gen der Ra­dio­ak­ti­vi­tät in Ib­ben­bü­ren und Um­ge­bung er­ho­len.

Der Freck­ling­hof ar­bei­tet mit ei­ner nach­hal­ti­gen Land­wirt­schaft, mit dem Ziel, mehr En­er­gie in Form von Le­bens­mit­teln zu ern­ten, als für die Her­stel­lung ge­braucht wer­den. So ent­steht ei­ne re­ge­ne­ra­ti­ve und pro­duk­ti­ve Land­wirt­schaft, in­dem nicht nur die Nutz­tie­re, son­dern auch Vö­gel, Wild­tie­re und In­sek­ten mit ein­ge­bun­den sind. Be­wirt­schaf­tet wird der Hof seit 2009 von Mo­ni­que und Chiel van Di­jk mit ca. 150 ha Wirt­schafts­flä­che. Die Bio­pro­duk­te sind je­den Sams­tag bis 14.00 Uhr auf dem Wo­chen­markt am Os­na­brü­cker Dom oder rund um die Uhr im Selbst­be­die­nungs-la­den, mit Chip­kar­te ne­ben dem Hof, zu er­wer­ben.

In der Bau­ern­schaft Svensk in Be­la­rus le­ben die Dorf­be­woh­ner von den selbst an­ge­bau­ten Ern­te­ga­ben. Der Ver­zehr der ra­dio­ak­tiv ver­schmutz­ten Le­bens­mit­tel ma­chen die Men­schen, be­son­ders die Kin­der, krank. Es ist schon ei­ne tol­le Sa­che, wenn ein Bio­land­wirt­schafts­hof die Ge­sund­heit un­se­rer Kin­der un­ter­stützt.

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Initiative Ibbenbüren

In­itia­ti­ve Ib­ben­bü­ren — Por­trait

Wir hel­fen und un­ter­stüt­zen Kin­der aus Weiß­russ­land (Be­la­rus). Die Kin­der, die uns im Som­mer be­su­chen, kom­men aus Svensk, und Um­ge­bung. Die­se Or­te lie­gen im Be­zirk Mo­gi­lev, ca. 220 km nord­öst­lich von Tscher­no­byl. Der Be­zirk Mo­gi­lev zählt zu den am stärks­ten ra­dio­ak­tiv kon­ta­mi­nier­ten Ge­bie­ten in Weiß­russ­land. Ei­ne deut­li­che Ver­schlech­te­rung der Ge­sund­heits­zu­stän­de bei den Kin­dern ist  dort zu ver­zeich­nen.  Be­son­ders Tu­mor- so­wie chro­ni­sche Er­kran­kun­gen sind die Spät­fol­gen der ra­dio­ak­ti­ven Kon­ta­mi­na­ti­on.

Un­se­re Auf­ga­be

Wir er­mög­li­chen den  Kin­dern aus Be­la­rus im Al­ter zwi­schen 7 und 15 Jah­ren ei­nen Er­ho­lungs­ur­laub von 4 Wo­chen in Ib­ben­bü­ren und Um­ge­bung.  Da­für su­chen wir Gast­el­tern, die be­reit sind Fe­ri­en­kin­der auf­zu­neh­men. Mit un­se­ren Part­nern in Svensk wer­den al­le For­ma­li­en ab­ge­spro­chen, die Ein­rei­se so­wie An- und Ab­fahrt or­ga­ni­siert und Ver­si­che­run­gen ab­ge­schlos­sen. Au­ßer­dem stel­len wir für die Kin­der ein ab­wechs­lungs­rei­ches und ak­ti­ves Fe­ri­en­pro­gramm zu­sam­men. Un­ser Lei­tungs­team ist ste­tig an­sprech­bar und be­glei­tet die Gast­el­tern  durch die Fe­ri­en­frei­zeit. Auch die Fi­nan­zie­rung un­se­rer Fe­ri­en­er­ho­lung ist ei­ne ste­ti­ge Her­aus­for­de­rung.

Un­ser Ziel

Wir möch­ten vie­le Kin­der aus Weiß­russ­land in die Fe­ri­en­er­ho­lung nach Ib­ben­bü­ren ho­len. Mit Ih­ren Auf­ent­halt in sau­be­rer Luft und zu­sätz­li­cher vit­amin­rei­cher Er­näh­rung  wird der Ge­sund­heits­zu­stand der Kin­der ge­stärkt und ihr Im­mun­sys­tem sta­bi­li­siert. Vie­len Krank­hei­ten wird da­durch vor­ge­beugt. We­ni­ger Er­käl­tungs­krank­hei­ten und Schul­aus­fall­zei­ten sind die Fol­ge.

Un­se­re Gast­el­tern

Un­se­re Gast­el­tern neh­men die Kin­der in Ih­ren Fa­mi­li­en für die Zeit der Er­ho­lung auf. Um Heim­weh vor­zu­beu­gen brin­gen wir ger­ne 2 Kin­der in ei­ner Fa­mi­lie un­ter. Die Gast­kin­der sol­len wie ei­ge­ne Kin­der be­han­delt und in den Fa­mi­li­en­ab­lauf mit ein­be­zo­gen wer­den. Ein klein we­nig dür­fen die Kin­der auch ver­wöhnt wer­den. Oh­ne un­se­re lie­be­vol­len Gast­el­tern ist die Fe­ri­en­frei­zeit nicht durch­führ­bar.

Un­ser Lei­tungs­team

Die In­itia­ti­ve Ib­ben­bü­ren be­steht nur, weil vie­le Gast­el­tern, frei­wil­li­ge Hel­fer, Spon­so­ren und Ver­ei­ne un­se­re Auf­ga­be un­ter­stüt­zen und Hand in Hand ar­bei­ten. Da­mit das al­les rei­bungs­los funk­tio­niert ko­or­di­niert das Lei­tungs­team die Auf­ga­ben der In­itia­ti­ve Ib­ben­bü­ren: Kon­takt

Un­ser Lo­go

Das Lo­go un­se­rer In­itia­ti­ve ver­eint das Ra­dio­ak­ti­vit­ätzszei­chen mit ei­ner blü­hen­den Blu­me. Wir kön­nen die Ra­di­ak­ti­vi­tät nicht ver­hin­dern, aber wir kön­nen den Kin­dern von Tscher­no­byl hel­fen sich von der Strah­len­be­las­tung zu er­ho­len um so wie­der auf­zu­blü­hen.

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Gasteltern

Er­wei­ter­tes Füh­rungs­zeug­nis

Die Bun­des­re­gie­rung macht Ernst im Kampf ge­gen se­xu­el­len Miss­brauch. Zum bes­se­ren Schutz von Kin­dern und Ju­gend­li­chen vor se­xu­el­lem Miss­brauch muss je­der, der mit Min­der­jäh­ri­gen ar­bei­tet, ein er­wei­ter­tes Füh­rungs­zeug­nis vor­le­gen. Die Bun­des­re­gie­rung zieht Kon­se­quen­zen aus den jüngs­ten Miss­brauchs­fäl­len. Kin­der und Ju­gend­li­che sol­len durch das er­wei­ter­te Füh­rungs­zeug­nis bes­ser vor se­xu­el­ler Ge­walt ge­schützt wer­den. Wer haupt­be­ruf­lich oder eh­ren­amt­lich mit Min­der­jäh­ri­gen ar­bei­tet, muss ein er­wei­ter­tes Füh­rungs­zeug­nis vor­le­gen. Im Bun­des­zen­tral­re­gis­ter wur­den bis­lang nur Stra­fen über 90 Ta­ges­sät­ze oder drei Mo­na­te Ge­fäng­nis fest­ge­hal­ten. Im er­wei­ter­ten Füh­rungs­zeug­nis wer­den nun auch Stra­fen für Se­xu­al­de­lik­te er­fasst, die un­ter die­sen Gren­zen lie­gen. Das Bun­des­zen­tral­re­gis­ter­ge­setz re­gelt, dass je­der Bun­des­bür­ger über 14 Jah­re ein Füh­rungs­zeug­nis be­kom­men kann. Das er­wei­ter­te Füh­rungs­zeug­nis kann ver­hin­dern, dass ein­schlä­gig Vor­be­straf­te in der Ju­gend­ar­beit oder Ju­gend­frei­zeit­grup­pen tä­tig sind.

Das be­deu­tet für un­se­re In­itia­ti­ve Ib­ben­bü­ren:

Das Ge­setz for­dert von al­len, die Kin­der und Ju­gend­li­che re­gel­mä­ßig be­treu­en – ins­be­son­de­re dann, wenn die Auf­ent­hal­te mit Über­nach­tun­gen ver­bun­den sind — die Vor­la­ge ei­nes er­wei­ter­ten Füh­rungs­zeug­nis­ses. Das be­trifft so­mit al­le eh­ren­amt­lich tä­ti­gen Gast­el­tern und al­le im Haus­halt le­ben­den Per­so­nen über 18 Jah­re. Ver­ant­wort­lich ist der Trä­ger un­se­rer Tscher­no­byl-In­itia­ti­ve, die In­for­ma­ti­ons­stel­le Tscher­no­byl e.V. Müns­ter.

Der Vor­stand der In­for­ma­ti­ons­stel­le hat uns an­ge­wie­sen,  die er­wei­ter­ten Füh­rungs­zeug­nis­se für die Gast­el­tern und al­le im Haus­halt le­ben­de Per­so­nen über 18 Jah­re ein­zu­for­dern, ein­zu­se­hen und die “Un­be­denk­lich­keit” der Gast­fa­mi­li­en der In­for­ma­ti­ons­stel­le Tscher­no­byl e. V. zu be­stä­ti­gen.

Vor­ge­hens­wei­se:

Die In­itia­ti­ve Ib­ben­bü­ren be­an­tragt per Sam­mel­an­trag die er­wei­ter­ten Füh­rungs­zeug­nis­se bei den zu­stän­di­gen Stadt- bzw. Ge­mein­de­ver­wal­tun­gen. Die­ses hat den Vor­teil, dass nicht al­le be­trof­fe­nen Per­so­nen per­sön­lich bei den Stadt-/Ge­mein­de­wal­tun­gen vor­spre­chen müs­sen. An­trags­for­mu­la­re zur Be­an­tra­gung der Füh­rungs­zeug­nis­se wur­den von der In­for­ma­ti­ons­stel­le und dem Lei­tungs­team er­stellt. Für den An­trag be­nö­ti­gen wir von den be­trof­fe­nen Per­so­nen, An­schrift, Ge­burts­or­t/-da­tum. Die Per­so­nal­aus­wei­se oder Rei­se­päs­se müs­sen ein­ge­se­hen wer­den und die je­wei­li­ge Aus­weis­num­mer wird in den An­trag ver­merkt. Wei­ter­hin wird be­stä­tigt, das die Füh­rungs­zeug­nis­se zur Aus­übung von eh­ren­amt­li­chen Tä­tig­kei­ten be­nö­tigt, und so­mit Ge­büh­ren­be­frei­ung be­an­tragt wird.

Die er­wei­ter­ten Füh­rungs­zeug­nis­se kön­nen auch pers. bei den Stadt- bzw. Ge­mein­de­ver­wal­tun­gen be­an­tragt wer­den. Hier­für wer­den eben­falls die An­trags­for­mu­la­re ver­wen­det. Al­ler­dings müs­sen die­ses vor der Ab­ga­be von der In­itia­ti­ve un­ter­schrie­ben wer­den. Mit der Un­ter­schrift wird die Zu­ge­hö­rig­keit der Gast­fa­mi­lie zur In­itia­ti­ve Ib­ben­bü­ren be­stä­tigt.

Die er­wei­ter­ten Füh­rungs­zeug­nis­se wer­den ge­büh­ren­frei zu den An­trag­stel­ler nach Hau­se zu­ge­stellt. Die Zeug­nis­se müs­sen der In­itia­ti­ve, un­ter Be­rück­sich­ti­gung der da­ten­schutz­recht­li­chen Be­stim­mun­gen, vor­ge­legt wer­den. Die In­itia­ti­ve be­schei­nigt der In­for­ma­ti­ons­stel­le Tscher­no­byl die Un­be­denk­lich­keit.

An­trag Füh­rungs­zeug­nis