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Gasteltern

Hin­wei­se für Gast­el­tern

Ziel der In­itia­ti­ve “Den Kin­dern von Tscher­no­byl” ist die un­mit­tel­ba­re Hil­fe von Kin­dern die auch heu­te und jetzt an den Fol­gen­den der Atom­ka­ta­stro­phe in Tscher­no­byl lei­den. Die Atom­ka­ta­stro­phe von 1986 ge­schah lan­ge be­vor un­se­re Gast­kin­der zur Welt ge­kom­men sind und noch im­mer lei­den vor al­lem die Kin­der an den Fol­gen der ra­dio­ak­ti­ven Ver­strah­lung.

Wir or­ga­ni­sie­ren nun seit 1993 jähr­lich ei­ne ca. 4‑wöchige Fe­ri­en­er­ho­lung für Kin­der aus Weiß­russ­land (Be­la­rus) und der Er­folg ist der Hil­fe zahl­rei­cher Gast­fa­mi­li­en zu ver­dan­ken.

Wir hel­fen Ih­nen bei al­len An­ge­le­gen­hei­ten rund um die Fe­ri­en­er­ho­lung und bie­ten ein um­fang­rei­ches Rah­men­pro­gramm für die Kin­der und auch für Sie als Gast­fa­mi­lie an.

Hier ein paar Hin­wei­se und Tipps:

  • Sor­gen Sie für so­viel Auf­ent­halt an der fri­schen Luft wie nur mög­lich.
  • Sor­gen Sie für ge­sun­de, und vit­amin­rei­che Er­näh­rung. Da die Kin­der vie­le un­se­rer Spei­sen nicht ken­nen, sind Ein­ge­wöh­nungs­schwie­rig­kei­ten beim Es­sen mög­lich. Das gilt be­son­ders für Ge­mü­se und So­ßen. Da­ge­gen wer­den Roh­kost und an­ge­mach­te Sa­la­te aus Möh­ren, Kohl, Gur­ken und To­ma­ten oft ger­ne ge­ges­sen. Eben­so auch al­le Fleisch­spei­sen, Ge­flü­gel, so­gar Fisch, al­le Kar­tof­fel­spei­sen, Sup­pen, Reis und Nu­deln. Milch und Milch­pro­duk­te soll­ten reich­lich an­ge­bo­ten wer­den. An­stel­le der un­ge­sun­den Sü­ßig­kei­ten soll­te sehr viel Obst an­ge­bo­ten wer­den. Saft statt Co­la 😉
  • Er­klä­ren Sie den Kin­dern die sa­ni­tä­ren An­la­gen, die meis­ten Stadt­kin­der sind zwar da­mit ver­traut doch Kin­dern aus ei­nem Dorf, wo das Was­ser noch vom Brun­nen ge­holt wird, sind un­se­re Toi­let­ten oft fremd. Ver­mit­teln Sie den Gast­kind, dass bei uns die Wasch­ma­schi­ne die Un­ter­wä­sche und Strümp­fe wäscht und wir sie des­halb oft wech­seln kön­nen. Et­was Kon­trol­le scha­det hier nicht, dass ken­nen wir u.U. von den ei­ge­nen Kin­dern 😉
  • Bit­te über­häu­fen Sie die Kin­der nicht mit Ge­schen­ken und über­for­dern Sie sie nicht mit „Pro­gramm!“ Die Kin­der sind hier, um sich zu er­ho­len. Über­mä­ßi­ges Ver­wöh­nen soll­te des­halb — auch im Hin­blick auf die ei­ge­nen Kin­der — un­ter­blei­ben.
  • Nicht je­des Gast­kind kann Rad fah­ren oder kennt sich mit un­se­ren Stra­ßen­ver­kehr aus. Der Helm soll­te selbst­ver­ständ­lich sein und den­ken Sie dar­an, dass die Gast­kin­der un­se­re Rad­we­ge oder Am­peln nicht ken­nen.

Das Lei­tungs­team der In­itia­ti­ve Ib­ben­bü­ren, be­glei­tet Sie als Gast­el­tern durch die Fe­ri­en­frei­zeit:

  • Or­ga­ni­sa­ti­on der An- und Ab­rei­se
  • Ab­wick­lung sämt­li­cher Rei­se­do­ku­men­te
  • In­ten­si­ve Vor­be­spre­chun­gen und Pla­nung
  • Die Kin­der sind Haft­flicht- so­wie Kran­ken- und Un­fall­ver­si­chert
  • Ein ak­ti­ves Fe­ri­en­pro­gramm sorgt für Ab­wechs­lung und dient der Ver­stän­di­gung
  • Dol­met­scher ste­hen Tag und Nacht zur Ver­fü­gung, wenn die Ver­stän­di­gung ein­mal nicht aus­reicht
  • Ein­klei­dung der Kin­der durch ei­ge­ne Klei­der­bör­se
  • Die Kin­der be­kom­men ein klei­nes Ta­schen­geld

Wir sind im­mer und über­all für je­den an­sprech­bar. Ver­spro­chen…

 

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