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Spen­den­auf­ruf für die Ukrai­ne

Mit dem Krieg in der Ukrai­ne ver­lie­ren vie­le Men­schen und Fa­mi­li­en ihr Zu­hau­se. Men­schen sind auf der Flucht, su­chen Si­cher­heit und Zu­kunfts­ori­en­tie­rung. Die Ib­ben­bü­re­ner In­itia­ti­ve „Den Kin­dern von Tscher­no­byl“ ist den Men­schen in der Ukrai­ne auf be­son­de­re Wei­se ver­bun­den. Wir möch­ten die vom Krieg be­trof­fe­nen Men­schen un­ter­stüt­zen und ha­ben ein Spen­den­kon­to ein­ge­rich­tet. Mit ih­rer Spen­de kön­nen sie Fa­mi­li­en und Flücht­lin­ge im Kriegs­ge­biet hel­fen.

Kreis­spar­kas­se Stein­furt:

DE06 4035 1060 0007 0100 36 

Stich­wort: Ukrai­ne

Für Spen­den bis 300,- € gilt der Zu­wen­dungs­nach­weis als Spen­den­quit­tung. Ger­ne stel­len wir Ih­nen auch ei­ne Spen­den­quit­tung aus.

Ver­tei­lung der Spen­den im Kin­der­gar­ten in Bogoduhiv/Oblast Char­kiw

Un­se­re Kon­takt-E-Mail­adres­se zur Ukrai­ne-Hil­fe: ukrainehilfe-ibb@gmx.de

Wei­te­re In­fos zu un­se­ren Hilfs­trans­por­ten fin­den Sie auf un­se­rer Sei­te “Hilfs­trans­por­te in die Ukrai­ne”

Dan­ke­vi­deo aus Bo­godu­hiv nach un­se­rem Spen­den­auf­ruf in der Ad­vents­zeit 2022

„In die­ser für un­ser Land schwie­ri­gen Zeit bit­ten wir Sie, die Wor­te des auf­rich­ti­gen Dan­kes der Be­woh­ner des Be­zirks Bo­godu­hiv für Ih­re Un­ter­stüt­zung und Hil­fe, die Sie un­se­rem Volk ge­währt ha­ben, ent­ge­gen­zu­neh­men. In­dem Sie Men­schen hel­fen, schaf­fen Sie nicht nur ma­te­ri­el­le Wer­te, son­dern ge­ben auch Freu­de und Hoff­nung auf ein bes­se­res Le­ben“. „Ih­re Hil­fe ist ein un­schätz­ba­rer Bei­trag und zwei­fel­los ei­ne spür­ba­re Un­ter­stüt­zung. Ge­mein­sam sind wir in der La­ge, al­les Nö­ti­ge zu tun, um das Le­ben von Zi­vi­lis­ten zu ret­ten“,

(Zi­tat aus ei­nem Brief aus Charkiv an un­se­re Ukrai­ne-Hil­fe )

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Hilfs­gü­ter­trans­por­te in die Ukrai­ne

Im März 2022, nach dem Be­ginn des Ukrai­ne­krie­ges, ha­ben wir ei­ne Spen­den­ak­ti­on für die kriegs­be­trof­fe­nen Men­schen ge­star­tet. Den Men­schen dort zu hel­fen und zu un­ter­stüt­zen, wo es not­wen­dig ist, ha­ben wir uns zur Auf­ga­be ge­macht. Seit März 2022 füh­ren wir selbst­stän­dig Hilfs­trans­por­te zur Ukrai­ne durch oder un­ter­stüt­zen an­de­re Ukrai­ne-Hilfs­or­ga­ni­sa­tio­nen aus un­se­rer Re­gi­on. Nah­rungs­mit­tel, Me­di­ka­men­te, Strom­erzeu­ger, Hy­gie­nemit­tel für Kin­der und Er­wach­se­ne, Klei­dung, Kran­ken­haus­be­darf und vie­le an­de­re Sa­chen brin­gen wir in die Ukrai­ne. Sehr eng ar­bei­ten wir mit der Ukrai­ne-Hil­fe Rie­sen­beck-Bip­pen zu­sam­men. Vie­le ge­mein­sa­me Trans­por­te wur­den be­reits durch­ge­führt. Über Lem­berg wer­den die Hilfs­gü­ter in der gan­zen Ukrai­ne dort ver­teilt, wo sie be­nö­tigt wer­den. In­di­vi­du­ell un­ter­stüt­zen wir Men­schen, be­son­ders Kin­der, in der Ukrai­ne mit Me­di­ka­men­ten und Pfle­ge­hilfs­mit­teln.

Nicht die An­zahl der be­reits ge­lie­fer­ten Hilfs­trans­por­te steht für uns im Vor­der­grund, son­dern das Leid der Men­schen in der Ukrai­ne wahr­zu­neh­men, treibt uns wei­ter an, mit un­se­rem Ein­satz nicht nach­zu­las­sen.

An­bei ei­ni­ge Pres­se­be­rich­te un­se­rer Hilsf­trans­por­te.

Hilfs­gü­ter­trans­port Mai 2022

Hilfs­gü­ter­trans­port Au­gust 2022

Ein­drü­cke vom 5. Hilfs­trans­port zur Ukrai­ne

Ab­ho­lung der Hilfs­gü­ter in Lwiw und Kam’y­an­ky von Va­le­rij Der­katsch

No­vem­ber 2022, Dan­ke­brief aus Bogoduchiw/Ukraine

Hilfs­gü­ter­trans­port De­zem­ber 2022

Hilfs­gü­ter­trans­port April 2023

Hilfs­gü­ter­trans­port Aprll 2024

Hilfs­gü­ter­trans­port 2024

Hilfs­gü­ter­trans­port De­zem­ber 2024

Hilfs­gü­ter­trans­port, Check­über­ga­be Ja­nu­ar 2026

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Tscher­no­byl-Ak­ti­ons­wo­chen

“Für ei­ne Zu­kunft nach Tscher­no­byl und Fu­ku­shi­ma”

Ge­gen das Ver­ges­sen der Tscher­no­byl- und Fu­ku­shi­ma-Ka­ta­stro­phen zu ar­bei­ten, über die ge­sund­heit­li­chen Aus­wir­kun­gen der Ra­dio­ak­ti­vi­tät auf den Men­schen, vor al­lem der Kin­der, zu be­rich­ten, ist un­se­re ste­ti­ge Auf­ga­be. Seit 2012 füh­ren wir zu­sam­men mit der Schul­seel­sor­ge Ib­ben­bü­ren, die Eu­ro­päi­schen Ak­ti­ons­wo­chen “Für ei­ne Zu­kunft nach Tscher­no­byl und Fu­ku­shi­ma“ in Ib­ben­bü­re­ner Schu­len durch. Je­weils zum Tscher­no­byl-Ka­ta­stro­phen­tag am 26. April fin­det die Ak­ti­ons­wo­che statt. Zeit­zeu­gen (Li­qui­da­to­ren) der Ka­ta­stro­phe wer­den von der In­itia­ti­ve Ib­ben­bü­ren ein­ge­la­den, da­mit sie über die Aus­wir­kun­gen der Atom­ka­ta­stro­phe mit den Schüler*innen dis­ku­tie­ren.

Kep­ler-Gym­na­si­um 2013

Vor al­lem, jun­ge Men­schen sol­len er­fah­ren, wie die Atom­ka­ta­stro­phe von Tscher­no­byl das Le­ben der Men­schen in Be­la­rus und der Ukrai­ne ver­än­dert hat. In den Schu­len spre­chen wir mit den Schüler*innen über die Aus­wir­kun­gen der Ka­ta­stro­phe und den mensch­li­chen Schick­sa­len. Die Aus­sa­ge der Zeit­zeu­gen, dass die Men­schen der nächs­ten 350 Ge­ne­ra­tio­nen an der frei­ge­setz­ten Ra­dio­ak­ti­vi­tät er­kran­ken (an Krebs ster­ben), ma­chen die Schü­ler sprach­los. Ge­ra­de in der heu­ti­gen Zeit ist es wich­tig sich mit den The­men Atom­aus­stieg, En­er­gie­wen­de und er­neu­er­ba­re En­er­gien aus­ein­an­der­zu­set­zen.

Zeit­zeu­gen Va­len­ti­na Dasch­ke­witz und Ju­ri Vat­z­kel mit Dol­met­sche­rin­nen Ak­ti­ons­wo­che 2017

Auf­grund der Co­ro­na-Pan­de­mie konn­te die Ak­ti­ons­wo­chen in den Jah­ren 2020–2022 nicht statt­fin­den.

Ak­ti­ons­wo­che in 2023

Vom 24. — 28. April 2023 wur­de die Eu­ro­päi­sche Ak­ti­ons­wo­che „Für ei­ne Zu­kunft nach Tscher­no­byl und Fu­ku­shi­ma“ durch­ge­führt. Der Ukrai­ne­krieg und die po­li­ti­sche Si­tua­ti­on in Be­la­rus ha­ben auf un­se­re Pla­nun­gen Ein­fluss ge­nom­men. Va­len­ti­na Dasch­ke­witz und Ju­ri Vart­s­kel konn­ten nicht teil­neh­men. Ana­to­lii Gu­barev aus Char­kiw hat uns als Zeit­zeu­ge un­ter­stützt. Er hat als Feu­er­wehr­mann am Tscher­no­byl-Kraft­werk ge­ar­bei­tet und lei­tet heu­te die zi­vil­ge­sell­schaft­li­che Or­ga­ni­sa­ti­on „So­juz Tscher­no­byl Ukrai­ne“ im Ge­biet Char­kow, wo sich die Li­qui­da­to­ren ver­ei­nigt ha­ben. Un­ser so­zia­les En­ga­ge­ment, die­se Ak­ti­ons­wo­che durch­zu­füh­ren, um ge­gen das Ver­ges­sen der Tscher­no­byl-Ka­ta­stro­phe zu ar­bei­ten und ei­ne Er­in­ne­rungs­kul­tur auf­zu­bau­en ist un­se­re ste­ti­ge Auf­ga­be.

Wir star­te­ten die Ak­ti­ons­wo­che in Ge­den­ken mit ei­nem The­men­got­tes­dienst in der Mau­ri­ti­us­kir­che um 11.00 Uhr, mit ei­ner Ker­zen­ak­ti­on für al­le Men­schen, die durch das nu­klea­re Tscher­no­byl-Un­glück zu Scha­den ge­kom­men sind.

9 Schu­len ha­ben sich an der Ak­ti­ons­wo­che be­tei­ligt. 704 Schüler*nnen ha­ben an der Ak­ti­on teil­ge­nom­men. An­bei die Pres­se­be­rich­te der Ak­ti­on:

Co­me­ni­us-Kol­leg Mett­in­gen, An­ne-Frank Re­al­schu­le,

In­ter­view zum Wo­chen­en­de

Ak­ti­ons­wo­che in 2024

Die Ak­ti­ons­wo­chen wur­de durch­ge­führt in der 17. KW vom 22. April bis 26. April 2024. Ana­ti­lii Gu­barev hat uns wie­der als Zeit­zeu­ge und Li­qui­da­tor be­glei­tet. Be­gon­nen ha­ben wir die Ak­ti­ons­wo­che wie­der mit ei­nem The­men­got­tes­dienst mit Ker­zen­ak­ti­on in der Mau­ri­ti­us­kir­che. 9 Schu­len ha­ben sich be­tei­ligt, 800 Schüler*innen ha­ben teil­ge­nom­men.

Pres­se: Wort zum Sonn­tag, Ak­ti­on in der Ron­cal­li Re­al­schu­le

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Fe­ri­en­er­ho­lung 2026

Wir star­ten wie­der!

ihr habt rich­tig ge­le­sen: Nach ei­ner lan­gen „Durst­stre­cke“, in der wir kei­ne Kin­der aus Svensk in Be­la­rus zur Er­ho­lung zu uns ein­la­den konn­ten, ha­ben wir ei­nen Weg ge­fun­den, wie wir in die­sem Som­mer wie­der Kin­der bei uns be­grü­ßen kön­nen.

Kin­der­grup­pen zu­sam­men Betreuer:innen kön­nen im­mer noch nicht zu uns kom­men. Sie be­kom­men lei­der kei­ne Aus­rei­se­ge­neh­mi­gung. Aber: Es dür­fen El­tern (al­so Va­ter oder Mut­ter) mit ih­ren Kin­dern rei­sen. Des­we­gen pro­bie­ren wir in die­sem Som­mer ei­nen an­de­ren Weg der Kin­der­er­ho­lung aus. Wir la­den Müt­ter oder Vä­ter mit ih­ren Kin­dern im Al­ter von 5–10 Jah­ren zu uns ein. Je nach­dem, ob in den Svens­ker Fa­mi­li­en ein oder zwei Kin­der in dem Al­ter sind, kom­men da­her zwei oder drei Per­so­nen aus ei­ner Fa­mi­lie zu uns.

Wir füh­ren die Er­ho­lungs­frei­zeit durch vom 27.07 — 14.08.2026.

Für die zwei Wo­chen be­rei­ten wir auch wie­der ein schö­nes Fe­ri­en­pro­gramm vor.

Wenn ihr mit­ma­chen könnt und wollt oder auch bei Fra­gen mel­det euch ein­fach bei Nad­ja, Do­ris oder Ri­ta, egal ob per Te­le­fon, Whats­App oder Mail. We­gen der lang­wie­ri­gen Vi­sum­be­schaf­fung mel­det euch bit­te mög­lichst zeit­nah.

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Ver­lei­hung Eh­ren­preis 2023 Stadt Mar­ke­ting Ib­ben­bü­ren e.V.

“Den Kin­dern zu hel­fen und Ih­nen Mut und Hoff­nung zu ge­ben, durch Be­geg­nung und Part­ner­schaft ei­ne Brü­cke zwi­schen Ost und West zu bau­en, für ei­ne de­mo­kra­ti­sche und ei­ne men­schen­rechts­ori­en­tier­te Be­we­gung und ge­mein­sam für ein atom­frei­es Eu­ro­pa ei­zu­tre­ten”

Für die­se Zie­le setzt sich un­se­re In­itia­ti­ve “Den Kin­dern von Tscher­no­byl” seit 1992 ein. Für die­ses so­zia­le En­ga­ge­ment wur­de uns der Stadt-Mar­ke­ting-Eh­ren­preis 2023 am 09.11.2023 ver­lie­hen.

Eh­ren­prei­sur­kur­kun­de

Die­se Aus­zeich­nung ist ei­ne An­er­ken­nung des so­zia­len En­ga­ge­ments, den die Ver­ant­wort­li­chen in der In­itia­ti­ven-Ar­beit in den letz­ten 31 Jah­ren ge­leis­tet ha­ben. Un­se­re 4‑wöchigen Fe­ri­en­ak­tio­nen in Ib­ben­bü­ren und im Teck­len­bur­ger Land wa­ren nur mög­lich durch die Un­ter­stüt­zung vie­ler Gast­fa­mi­li­en. Die Gast­fa­mi­li­en öff­nen ih­re Tü­ren und neh­men die Kin­der für die Zeit der Fe­ri­en­er­ho­lung in ih­ren Fa­mi­li­en auf. 754 Gast­fa­mi­li­en ha­ben un­se­re Fe­ri­en­er­ho­lun­gen un­ter­stützt, 1003 Kin­der ha­ben an den Fe­ri­en­er­ho­lun­gen teil­ge­nom­men. Fe­ri­en­er­ho­lun­gen sind kos­ten­auf­wen­dig. Wir fi­nan­zie­ren aus­schließ­lich durch Spen­den. Der Eh­ren­amts­preis ist da­her auch ein „Dan­ke­schön“ an al­le Gast­el­tern und al­le Per­so­nen, Grup­pen und Ver­ei­ne, die uns un­ter­stüt­zen.

sie­he Pres­se­mit­tei­lung am 11.11.2023

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Spen­den­ak­ti­on auf dem Freck­ling­hof

255,- € Spen­den­über­ga­be auf dem Freck­ling­hof. Auf dem Bild: Mo­ni­que van Di­jk (li.), Gäs­te aus Be­la­rus, Lei­tungs­team der In­itia­ti­ve Ib­ben­bü­ren

„Den Kin­dern hel­fen, das Leid der Kin­der wahr­neh­men“ war das Mot­to der Spen­den­ak­ti­on zum Tag der of­fe­nen Tür auf dem Freck­ling­hof, an der Lee­de­ner Stra­ße 30, ge­le­gen zwi­schen Led­de und Lee­den im Teck­len­bur­ger Land. Die Spen­den­ak­ti­on wur­de zu­guns­ten der In­itia­ti­ve Ib­ben­bü­ren „Den Kin­dern von Tscher­no­byl“ durch­ge­führt. Die In­itia­ti­ve Ib­ben­bü­ren lädt Kin­der aus der ra­dio­ak­tiv kon­ta­mi­nier­ten Bau­ern­schaft Svensk in Be­zirk Mogilev/Belarus zu Fe­ri­en­er­ho­lun­gen ein. Mit ei­nem ak­ti­ven Fe­ri­en­pro­gramm, bei ge­sun­der Luft und mit un­be­las­te­ten Le­bens­mit­teln sol­len sich die Kin­der von den Aus­wir­kun­gen der Ra­dio­ak­ti­vi­tät in Ib­ben­bü­ren und Um­ge­bung er­ho­len.

Der Freck­ling­hof ar­bei­tet mit ei­ner nach­hal­ti­gen Land­wirt­schaft, mit dem Ziel, mehr En­er­gie in Form von Le­bens­mit­teln zu ern­ten, als für die Her­stel­lung ge­braucht wer­den. So ent­steht ei­ne re­ge­ne­ra­ti­ve und pro­duk­ti­ve Land­wirt­schaft, in­dem nicht nur die Nutz­tie­re, son­dern auch Vö­gel, Wild­tie­re und In­sek­ten mit ein­ge­bun­den sind. Be­wirt­schaf­tet wird der Hof seit 2009 von Mo­ni­que und Chiel van Di­jk mit ca. 150 ha Wirt­schafts­flä­che. Die Bio­pro­duk­te sind je­den Sams­tag bis 14.00 Uhr auf dem Wo­chen­markt am Os­na­brü­cker Dom oder rund um die Uhr im Selbst­be­die­nungs-la­den, mit Chip­kar­te ne­ben dem Hof, zu er­wer­ben.

In der Bau­ern­schaft Svensk in Be­la­rus le­ben die Dorf­be­woh­ner von den selbst an­ge­bau­ten Ern­te­ga­ben. Der Ver­zehr der ra­dio­ak­tiv ver­schmutz­ten Le­bens­mit­tel ma­chen die Men­schen, be­son­ders die Kin­der, krank. Es ist schon ei­ne tol­le Sa­che, wenn ein Bio­land­wirt­schafts­hof die Ge­sund­heit un­se­rer Kin­der un­ter­stützt.

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Neue Zeit­schrift “Hoff­nung”

Wir ha­ben ei­ne neue Zeit­schrift mit dem Ti­tel “Hoff­nung” her­aus­ge­ge­ben. In die­ser Zeit­schrift wer­den die Tscher­no­byl-Ka­ta­stro­phe, un­se­re ge­leb­te Völ­ker­ver­stän­di­gung so­wie Fe­ri­en­er­ho­lun­gen und al­le un­se­re Ak­ti­vi­tä­ten be­schrie­ben. Die Zeit­schrift kos­tet 5,- € plus 2,- € Ver­sand.

Un­ser Spen­den­kon­to: DE06 4035 1060 0007 0100 36.

Wei­te­re In­fos: Mail: dkvti@t‑online.de oder Han­dy 0157 76079797

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All­ge­mei­nes

  • Schwar­zer-Pe­ter-Spiel mit Atom­sprebgköp­fen vom 24.10.18
  • Wild in Bay­ern strahlt noch heu­te vom 03.2019
  • Brief aus Hi­ro­shi­ma strahlt heu­te noch.…. vom 07.05.2019
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End­la­ger Atom­müll

  • Ra­dio­ak­ti­ver Müll ver­misst vom 04.04.11
  • Schwel­brand in As­se vom 22.08.11
  • Gibt kei­nen Haupt­schul­di­gen vom 11.09.12
  • As­se ist un­ge­eig­net vom 19.10.12
  • Bay­ern speert sich ge­gen End­la­ger vom 08.12.15
  • Die Su­che nach ei­nen si­che­ren Ort vom 29.06.16
  • Das Er­geb­nis der End­la­ger­su­che ist of­fen vom 04.08.16
  • Der Mil­li­ar­den­pakt vom 20.10.16
  • Wo­hin mit dem ato­ma­ren Müll vom 07.17.18
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Ge­denk- und Part­ner­schafts­rei­se Be­la­rus 2018

Im Mai 2015 ha­ben wir auf Ein­la­dung der In­ter­na­tio­na­len Bil­dungs- und Be­geg­nungs­stät­te Minsk an ei­ne Ge­den­k­rei­se für ei­ne ge­mein­sa­me eu­ro­päi­sche Zu­kunft zum 70. Jah­res­tag der Be­frei­ung vom Fa­schis­mus nach Minsk so­wie zur ge­mein­sa­men Er­öff­nung der Ge­denk­stät­te Tros­tenez „Pfor­te der Er­in­ne­rung“ teil­ge­nom­men. Da­mals sind wir von be­la­rus­si­schen His­to­ri­kern über das bru­ta­le und un­mensch­li­che Vor­ge­hen der deut­schen Wehr­macht ge­gen­über der Be­völ­ke­rung in­for­miert wor­den. Der Be­such der Ge­denk­stät­te Cha­tyn hat blei­ben­de Ein­drü­cke hin­ter­las­sen. Ge­ra­de zur heu­ti­gen Zeit mit den welt­wei­ten Kri­sen­ge­bie­ten und An­schlä­gen so­wie den men­schen­ver­ach­ten­den Ak­tio­nen ist uns Be­wusst ge­wor­den, dass man die­se un­mensch­li­chen Hand­lungs­wei­sen nicht ver­ges­sen darf. Es ist not­wen­dig über das er­fah­re­ne Leid der Men­schen vor mehr als 70 Jah­ren zu spre­chen, auf­zu­klä­ren und aus der Ge­schich­te zu ler­nen.

Tros­tenez
Tros­tenez war das größ­te Ver­nich­tungs­la­ger in Be­la­rus. Zu dem La­ger auf dem ehe­ma­li­ge­gen Gut Ma­lyj Tros­tenez ge­hör­ten die Er­schie­ßung­stät­te im Wald von Bla­gowscht­schi­na so­wie der Ort der Lei­chen­ver­bren­nung im Wald bei Schasch­kow­ka. Wäh­rend der Be­sat­zungs­zeit 1941 – 1943 wur­den bis zu 206.000 Men­schen im Ver­nich­tungs­la­ger Tros­tenez ge­tö­tet. Dar­un­ter vie­le Ju­den aus Deutsch­land und Ös­ter­reich, rus­si­sche Ge­fan­ge­nen, Par­ti­sa­nen so­wie Zi­vi­lis­ten. Die ge­nau­en Zah­len sind nicht be­kannt. Ei­ni­ge Quel­len ge­hen von ca. 750.000 Men­schen aus, die im Groß­raum Minsk ums Le­ben ge­kom­men sind.

Cha­tyn
Am 22.03.1943 hat Ober­sturm­bann­füh­rer Dr. Os­kar Dir­le­wan­ger mit sei­ner Bri­ga­de be­stehend aus Be­rufs­ver­bre­chern aus deut­schen Ge­fäng­nis­sen so­wie rus­si­schen Kol­la­bo­ra­teu­ren aus Kon­zen­tra­ti­ons­la­gern, das Dorf Cha­tyn mit 156 Ein­woh­nern nie­der­ge­brannt. Vie­le Men­schen wur­den le­ben­dig ver­brannt. Nur 3 Kin­der und ein Mann konn­ten sich ret­ten. Cha­tyn ist ei­nes der 628 be­la­rus­si­schen Dör­fern, dass von deut­schen Sol­da­ten mit­samt sei­nen Be­woh­nern ver­brannt wur­den. In Be­la­rus zer­stör­ten die deut­schen Fa­schis­ten 209 grö­ße­re und klei­ne­re Städ­te so­wie 9200 Dör­fern, er­mor­de­ten 2,23 Mil­lio­nen Men­schen. Cha­tyn, ist die Ge­denk­stät­te für die Ver­bre­chen der deut­schen Trup­pen in Be­la­rus. Be­sucht wur­de die­se Ge­denk­stät­te seit ih­rer Er­öff­nung im Ju­li 1969 von meh­re­ren Mil­lio­nen Men­schen.

In der Zeit vom 30. April 2018 bis 07. Mai 2018 wur­de von der In­itia­ti­ve Ib­ben­bü­ren „Den Kin­dern von Tscher­no­byl“ (Mit­glied der In­for­ma­ti­ons­stel­le Tscher­no­byl e.V., Müns­ter) ei­ne Begegnungs‑, Völ­ker­ver­stän­di­gungs- und Part­ner­schafts­rei­se nach Be­la­rus durch­ge­führt. Aus der Gast­el­tern­schaft der In­itia­ti­ve Ib­ben­bü­ren ha­ben sich 9 Gast­el­tern auf den Weg ge­macht, die Fa­mi­li­en un­se­rer Fe­ri­en­kin­der so­wie un­se­ren Part­ner, die Mit­tel­schu­le, in Svensk zu be­su­chen. Sich mit den Ver­bre­chen und den Gräu­el­ta­ten des 2. Welt­krie­ges aus­ein­an­der­zu­set­zen war ei­ne wei­te­re Auf­ga­be un­se­rer Be­geg­nungs­rei­se.

Pro­gramm­über­sicht:
• Be­such un­se­rer Gast­kin­der in Svensk, Über­nach­tung in den Fa­mi­li­en, Be­sich­ti­gung Schu­le, Kin­der­gar­ten, Am­bu­lanz
• Be­such des Sol­da­ten­fried­ho­fes in Schat­ko­wo
• Be­such der Ge­denk­stät­te Cha­tyn
• Be­such des Re­ha­bi­li­ta­ti­on- und Er­ho­lungs­zen­trums für Kin­der “Na­desh­da”
• Be­such Ge­denk­stät­te Tros­tenz “Pfor­te der Er­in­ne­run­gen”
• Be­such der Er­schie­ßungs­stät­te im Wald von Bla­gowscht­schi­na
• Be­such der Ge­schichts­werk­statt “Leo­nid Le­win”
• Be­such des “Mu­se­ums des gro­ßen va­ter­län­di­schen Krie­ges”

Mit dem Be­such und der Über­nach­tung in den Fa­mi­li­en un­se­rer Gast­kin­der in der Ge­mein­de Svensk ha­ben wir ei­nen Ein­druck von den Le­bens­wei­sen, der Kul­tur und dem Ver­ständ­nis der be­la­rus­si­schen Fa­mi­li­en be­kom­men. Die Mit­tel­schu­le, der Kin­der­gar­ten so­wie die Am­bu­lanz wur­den be­sich­tigt.
„Wer sich der Un­mensch­lich­keit nicht er­in­nern will, der wird an­fäl­lig für neue Ver­bre­chen oder An­ste­ckungs­ge­fah­ren“. In der Ge­schichts­werk­statt „Leo­nid Le­win“ ha­ben wir über die Aus­söh­nung und Ver­stän­di­gung zwi­schen bei­den Län­dern und den Ge­ne­ra­tio­nen ge­spro­chen. Die Er­in­ne­rung an die Ver­gan­gen­heit soll als Frie­dens­bot­schaft ei­nen Dia­log der Ver­stän­di­gung und der Ver­söh­nung auf­bau­en.

Pres­se­be­richt Ib­ben­bü­re­ner Voks­zei­tung

Ge­för­dert wird un­se­re Be­geg­nungs­rei­se durch die Stif­tung West-Öst­li­che Be­geg­nun­gen.
Die ge­mein­nüt­zi­ge Stif­tung West-Öst­li­che Be­geg­nun­gen för­dert viel­fal­ti­ge Be­geg­nun­gen für Völ­ker­ver­stän­di­gung und Frie­den mit den un­ab­hän­gi­gen Staa­ten auf dem Ge­biet der frü­he­ren So­wjet­uni­on, die dem Auf- und Aus­bau von lang­er­fris­ti­gen Part­ner­schaf­ten und Be­zie­hun­gen ih­rer Bür­ger die­nen. Ins­ge­samt hat sie in den ver­gan­ge­nen 23 Jah­ren rund 4.500 Pro­jek­te im Schüler‑, Ju­gend- und Kul­tur­aus­tausch, als Bür­ger­be­geg­nun­gen und im Rah­men kom­mu­na­ler Part­ner­schaf­ten be­wil­ligt und mit ca. 10,1 Mio. Eu­ro ge­för­dert.
Im Mit­tel­punkt der un­ter­stütz­ten Maß­nah­men ste­hen die di­rek­ten Be­geg­nun­gen zwi­schen Men­schen aus Deutsch­land und den ge­nann­ten Län­dern, die als the­men- oder pro­jekt­be­zo­ge­ne Ak­ti­vi­tä­ten statt­fin­den.